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Was ist Raxing?

Raxing ist das Fahren auf neuen Abfahrts- und Freeride-Skiern. Erstmals erschienen auf der österreichischen Raxalpe im Jahre 2006.


Wenn ich mich auf RaxSki weit zurücklehne, falle ich dann nach hinten, weil der Ski hinter dem Schuh so kurz ist?

Beim Stehen schon, beim Fahren helfen dir die Gesetze der Physik. Ein beginnender Sturz nach hinten hebt die Skispitzen und presst gleichzeitig die Finnen und das gesamte Skiheck in den Schnee. Dadurch wird der Ski gebremst und dein Oberkörper wieder aufgerichtet.

Je schneller die Fahrt, umso sicherer wirkt dieser rettende Mechanismus, du merkst nur ein leichtes Pendeln um die Mittellage. Ohne Finnen auf dem schrägen Heck wärst du längst auf dem Hintern gelandet. Natürlich hat dieses Wunder irgendwo seine Grenzen, je nach Art der Schneeunterlage, der Form der Finnen, der Neigung ihres Trägers, usw.


Was passiert, wenn die Finnen auf einen Stein oder Wurzel stoßen?

Nichts. Die vorderen, unteren Kanten der Finnen stehen im spitzen Winkel zur Schneeunterlage. Ein Anprall hebt das Skiheck und drückt die Skischaufel in den Schnee. Du bleibst somit nicht hängen.


Mit längeren RaxSki Finnen hätte ich doch eine noch bessere Spurtreue?

Sicher, nur könntest du dann kaum noch drehen. Die optimale Form und Länge der Finnen wurde von uns in aufwendigen Tests ermittelt.


Kann ich normale Skier wie RaxSki mit angehobenen Skispitzen fahren?

Ja, natürlich. Nur ist die Skikante hinter der Bindung zu kurz um den Ski im schwierigen Gelände sicher zu führen. Das war das bekannte Problem von Snowblades, Carvellinos und BigFoot: ihre kurzen Kanten springen auf buckliger Unterlage. Rax Finnen - obwohl noch kürzer - schneiden wie Kufen beim Eislaufen und halten den Kurs.


Das Fahren auf dem Skiheck erinnert mich an Firngleiter („Figln“)?

Gut beobachtet, nur fehlen den Figln die Finnen für die Spurführung und der schräge hintere Träger als Schutz gegen Stürze nach hinten.


Warum ist eine stark gekrümmte Carving-Kante so gefährlich für Kniebänder?

Stark gekrümmte Kanten an überbreiten Skischaufeln erzeugen Kraftmomente, die den Ski verreißen und durch die unerwartete Kraft, die da wirkt, in der Folge oft auch Kniebänder ruinieren. Die meisten Opfer sind gute SkifahrerInnen, die versuchen, die eingeschnittene vordere Skikante in die Fahrtrichtung zu drehen.

Genau das ist Niki Hosp und anderen Weltbesten passiert. "Kreuzbandriß ohne Sturz" ist der Hit der Rennsaison. 19.12.2009 fordert der österreichische Damenchef Mandl: "Die Taillierung muß aus den Skiern verschwinden!"


Der RaxSki ist doch auch tailliert?

Ja, hat aber hinten den "Rettungsring" - die schneidende Heckfinne. Sie alleine kann drohendes Verreißen abwehren. Die Lage der Finnen hinter dem Skischuh (hier wirkt dein Gewicht auf den Ski) stabilisiert automatisch den Ski in der momentanen Fahrtrichtung und zwingt dadurch beide Skier in die Parallelstellung.

Das minimiert die Sturz- und Verletzungswahrscheinlichkeit. Je schneller du fährst, desto effizienter ist diese Selbststabilisierung. Damit sind RaxSki, auch gerade für Anfänger und Gelegenheitsfahrer, sicherer als so mancher andere Ski.


Warum hat niemand so einen "Ski mit Finnen" schon vor 20 oder 50 Jahren erfunden?

Frag uns was leichteres! RaxSki verwendet eine vergessene Nische in der Physik des Skifahrens, welche die Experten einfach nicht sehen wollten.


Ist das nur ein Marketinggag eines großen Skiherstellers?

Nein, im Gegenteil. Wir sind ein kleines Start-Up Unternehmen und entwickeln gemeinsam mit unserer Community und viel persönlichen Einsatz die RaxSki-Modelle.

 
 
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