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RaxSki Phoenix

Heute wie vor 120 Jahren ist der Ski nur ein flaches Brett mit gebogener Spitze. Gesteuert nur mit seinen langen Kanten.

Durch reinen Zufall haben wir im Jahre 2006 zwei Finnen unter das aufsteigende Heck von Ski montiert. Die dünnen Metall-Finnen konnten auf harten Pisten eine viel festere Rille schneiden als die schärfste Carving-Kante – weil kurz und mit vollem Gewicht des Fahrers belastet. Das neue Leitwerk wurde -wie bei Flugzeugen und Schiffen- am Heck platziert.

So wurde der RaxSki als „Ski mit Heckfinnen“ geboren.

Wir fanden eine Aluminium-Giesserei, die uns das -inzwischen patentierte- Leitwerk fertigte und montierten es einfach auf das abgeschnittene Ski-Heck.

Ab 2009 haben wir mehr als Tausend Paare solcher „RaxSkis mit Heckfinnen“ weltweit verkauft, meistens über Internet.

Der Feedback von den Pisten-Fahrern und Freeridern war mehrheitlich positiv, doch haben wir irgendwie geahnt, dass diese Erfindung noch mehr Potential in sich hat. Im Herbst 2014 haben wir die Heckfinnen erstmals gebogen, wie eine “Carving-Kante” eben. Die neuen “Carving-Finnen” dann etwas nach vorne verlegt und sie auf beiden Seiten des Ski befestigt, in einem Abstand von ca 1cm von der benachbarten Ski-Kante.

Bis 2018 haben wir so einen neuen Ski entwickelt. Wie bei allen heutigen Skiern wird der Schwung automatisch ausgelöst, wenn sich der Fahrer in die Kurve neigt. Doch dann kommt die grosse Überraschung: der Ski “carvt” ohne Ausrutscher, selbst auf Eis und Buckeln!

Die unerbittliche Physik hat uns noch zwei Phänomene beschert: die neue kurze „Carving-Finne“ kann jeden Kurven-Radius sauber fahren und ihre Position hinter dem Ski-Schuh verhindert typische Knie-Verletzungen mit den heutigen Abfahrts-Skiern.

So entstand PHOENIX, ein Ski mit kurzen, gebogenen „Flügeln“, aus der Asche der auslaufenden Carving-Ära.

Interessiert an einer Testfahrt?

RaxSki Phoenix